Wie funktioniert „Just in time“ in der Praxis tatsächlich? Das haben wir in beeindruckender Weise bei der Firma WHW Hillebrand in Wickede (Ruhr), einem Spezialisten für die Oberflächenbehandlung von metallischen Gütern, erleben dürfen.

Nach dem aufschlussreichen Betriebsrundgang haben wir Teilnehmer uns dann mit dem Leanprinzip „Just in time“ tiefergehend beschäftigt.

Just in time verfolgt das Ziel, nur das zu produzieren, was der Kunde auch wirklich benötigt. Es wird genau in der richtigen Menge und Qualität produziert. Bestände und Durchlaufzeiten werden dabei auf ein absolutes Minimum reduziert. Im Kern geht es um die Produktions-Effizienz und die Vermeidung von Verschwendungen.

Damit sich diese Ziele verwirklichen lassen, bedarf es gewisser Voraussetzungen:

1. Die Maschinenverfügbarkeit bewegt sich auf einem hohen Niveau.
2. Die Teileflüsse sind optimiert.
3. Die Taktung der Produktion ist ausgewogen und damit der „work in process“ gering.

Die wichtige Botschaft lautet, dass mit der Umsetzung von Just in time, einmal gestartete Produktionsprozesse nicht mehr gestoppt werden dürfen.

Wir haben alle gemeinsam an diesem Tag wieder viel voneinander gelernt. Wir freuen uns diese Erkenntnisse nun in unseren Unternehmen mit den Kollegen*innen zu teilen und weiter zu entwickeln.

Zum Abschluss noch ein Eindruck, wie unsere Teilnehmer die Lean-Rundreise empfunden haben:

Interessiert an einer Lean-Rundreise für Sie oder Ihr Unternehmen? Gerne. Eine leane Form uns kennenzulernen: mail@b7-campus.de